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Landwirtschaft

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Wasser nachhaltig nutzen und schützen

Sicherung unserer Wasserqualität

Gewässerschutz in der Landwirtschaft kann viel zur Sicherung der Wasserqualität beitragen – für reines Trinkwasser und für eine intakte Natur. Der sichere und verantwortungsbewusste Umgang mit Pflanzenschutzmitteln zum Schutz des Grund- und Oberflächenwassers ist Voraussetzung für eine nachhaltige Landwirtschaft. Und dafür, dass effiziente und wirtschaftliche Pflanzenschutzmittel auch langfristig eingesetzt werden können. Grundsätzlich gilt, dass Pflanzenschutz nach den Regeln der guten fachlichen Praxis durchgeführt werden muss. Richtiges Verhalten und moderne Technik helfen, Einträge von Pflanzenschutzmitteln in Grund- und Oberflächenwasser zu vermeiden.

Deshalb ist der Schutz von Grund- und Oberflächengewässern auch Bestandteil unserer Anwendungsempfehlungen, die über die Vorgaben der gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen. Dies kann eine geringere empfohlene Aufwandmenge und eine Begrenzung des empfohlenen Anwendungszeitraums, wie z. B. bei Metazachlor, oder eine Einschränkung der Anwendung unter bestimmten Boden- und Landschaftsbedingungen sein, wie beispielsweise bei Produkten, die den Wirkstoff Chloridazon oder Bentazon enthalten.

Eine wesentliche Ursache für Belastungen von Oberflächengewässern ist die unsachgemäße Entsorgung von Spritzbrühe-Resten und Waschwässern, die beim Gerätereinigen anfallen. Dieses Wasser sollte nicht in die Kanalisation gelangen, denn Pflanzenschutzmittel werden in der Regel nicht vollständig in Kläranlagen abgebaut. Der sachgerechte Umgang mit Pflanzenschutzmitteln, wie das Reinigen der Spritze im Feld, und eine sorgfältige Applikation von Düngemitteln spielt eine Schlüsselrolle bei der Sicherstellung einer hohen Wasserqualität.

BASF begleitet die öffentliche Diskussion aktiv und setzt sich für eine nachhaltige und effiziente Landwirtschaft ein. Im Rahmen unseres Engagements unterstützen wir Landwirte dabei, geeignete Maßnahmen zum Schutz und Erhalt natürlicher Ressourcen in den alltäglichen Betriebsablauf zu integrieren. Dabei wird alles unternommen, um eine für die Gesundheit von Mensch und Tier unbedenkliche und im Sinne der Umwelt nachhaltige Anwendung der Produkte zu gewährleisten.

Gewässerschutz in der Landwirtschaft ist vor dem Hintergrund der europäischen Gewässerschutzbestimmungen (EU Wasserrahmenrichtlinie Nr. 2000/60/EG), die zu den strengsten der Welt zählen, notwendiger denn je. Oberflächen- und Grundwasser werden in der EU regelmäßig von Aufsichtsbehörden sowie Trinkwasserproduzenten auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Wiederholte Grenzwertüberschreitungen bedrohen Zulassungen etablierter Pflanzenschutzmittel und können zu eingeschränkten Möglichkeiten des Resistenzmanagements sowie erhöhten Produktionskosten führen. Das kann nicht im Interesse einer produktiven und nachhaltigen Landwirtschaft sein.
Pflanzenschutzmittel können auf verschiedenen Wegen in Gewässer gelangen – von Leckagen auf dem Hof über Verdriftung beim Spritzen bis hin zum Oberflächenabfluss aus behandelten Feldern. Die vorliegenden Inhalte sollen das Bewusstsein dafür schärfen, wie Pflanzenschutzmittel ins Wasser gelangen können und geben klare Empfehlungen, wie Eintragsrisiken minimiert werden können.

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