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Gesunde Pflanzen bedeuten sichere Nahrungsmittel

In den letzten vierzig Jahren haben wissenschaftliche Errungenschaften zu einem breiten Angebot an bezahlbaren und gleichzeitig qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln für Verbraucher beigetragen. Trotzdem ist dieser Fortschritt mit neuen Ängsten verbunden, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Pflanzenschutzmittel zählen zu den wichtigsten Arbeitshilfen im Bewirtschaftungsmanagement. Die Herausforderung besteht darin, höhere Erträge in höchster Qualität bei bezahlbaren Preisen zu produzieren und gleichzeitig den hohen Standards von Verbrauchern und Einzelhandel Rechnung zu tragen.

Sicherheit ist oberstes Gebot

Pflanzenschutzmittel werden überhaupt erst nach einer unabhängigen und von Experten durchgeführten Risikobewertung – unter den denkbar härtesten Bedingungen und mit hohen Sicherheitsmargen – zugelassen. Es muss konsequent nachgewiesen werden, dass eventuell vorhandene Rückstände bei sachgerechter Anwendung des Produkts unbedenklich für den Verbraucher sind.

Was den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln anbelangt, halten sich Landwirte an gute Praktiken nach dem Prinzip: so wenig wie möglich und nur wenn absolut erforderlich.

Zusätzlich zu den Sicherheitsstandards gibt es separate Handelsnormen, wie gesetzlich festgelegte Rückstandshöchstgehalte (Maximum Residue Levels - MRLs), die dazu dienen, die niedrigste Verbraucherexposition zu gewährleisten. Falls Rückstandshöchstgehalte doch übertroffen werden, so entsteht dabei nicht generell ein Gesundheitsrisiko, da sie üblicherweise weit unter den Sicherheitslimits liegen, die wiederum auch hohe Sicherheitsmargen einkalkulieren. Dennoch wird sofort durch das Rückstandshöchstgehalt ersichtlich, ob ein Pestizid unsachgerecht angewendet wurde. Die Pflanzenschutzmittelindustrie betrachtet jeglichen Verstoß von Handelsnormen und Sicherheitsstandards als inakzeptabel und hat sich dazu verpflichtet dieses Risiko zu beseitigen.

Pflanzenschutz für höhere Qualität und höhere Erträge

Landwirtschaftliche Kulturen müssen sich gegen 30.000 Spezies von Unkräutern, 3.000 Spezies von Nematoden und 10.000 Spezies von pflanzenverzehrenden Insekten behaupten, die alle ernste Auswirkungen auf Ernteertrag und -qualität haben können. Natürlich vorkommende Pilzerkrankungen bilden eine weitere Gefahr für ungeschützte Pflanzen. Abgesehen von den signifikanten Ernteverlusten, können Kulturen durch Mykotoxine, von Schimmelpilzen produzierte hochtoxische Substanzen, kontaminiert werden.

Ernteverluste oder Hungersnöte gehören erfreulicherweise zur Vergangenheit in Ländern mit einer gut entwickelten Landwirtschaft. Dennoch gehen jährlich 20 bis 40 Prozent der Ernten durch Unkraut, Ungeziefer und Krankheit verloren. Ohne Pflanzenschutzmittel wäre der Anteil doppelt so hoch.

Unabhängiges Monitoring deutet auf hohe Lebensmittelsicherheit hin

Nahrungs- und Lebensmittel werden durch regulatorische Behörden kontinuierlich auf Pestizidrückstände untersucht. Die aktuellsten Ergebnisse eines EU-weit durchgeführten Programms, 2011 veröffentlicht, zeigen, dass bei 98,8 Prozent aller der 10.533 getesteten Proben entweder keine Rückstande nachgewiesen werden konnten oder die vorhandenen Mengen weit unter den gesetzlich erlaubten Niveaus lagen (MRL).

In der EU greift das Rapid Alert System for Food and Feed (RASFF – Schnellwarnsystem für Nahrungs- und Futtermittel), um sicher und schnell auf jegliches Sicherheitsrisiko zu reagieren. Auch der Industrie wird damit ermöglicht, Probleme frühzeitig zu identifizieren und entsprechend zu reagieren, um sichere und qualitativ hochwertige Nahrungs- und Lebensmittel für Verbraucher zu gewährleisten.

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