Agricultural Solutions

Landwirtschaft

Kontakt

Biodiversität

Förderung von Biodiversität

Etwa 40% der Fläche Österreichs wird landwirtschaftlich genutzt. Als Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen kommt der Agrarlandschaft und damit der Landwirtschaft insgesamt eine große Bedeutung zu.
Ein allgemeiner Artenrückgang ist seit einigen Jahren nachweisbar. Die Indikatoren der Nationalen Biodiversitätsstrategie „Artenvielfalt und Landwirtschaft“ zeigen einen Negativtrend. Die Gründe für den Rückgang der Artenvielfalt sind vielfältig. Der bedeutendste und unstrittigste Grund ist der Verlust an Lebensräumen durch veränderte Landnutzung.
BASF engagiert sich für eine nachhaltige Landwirtschaft, die eine hohe Produktivität und den Schutz natürlicher Ressourcen einschließlich der Artenvielfalt kombiniert. Dafür entwickeln Mitarbeiter und Experten innovative Lösungen für die Landwirtschaft. Gleichzeitig unterstützt BASF Landwirte in einer nachhaltigen Produktionsweise und berät diese ganzheitlich.

Mögliche Maßnahmen im Überblick

Blühstreifen und Blühflächen sind ein wichtiger Lebens- und Rückzugsraum für Kleintiere und Niederwild. Die Blüten bilden zwischen Juni und Oktober ein fehlendes Nahrungsangebot für Insekten in der Agrarlandschaft, die Samen dienen als Winterfutter für die Vögel.

Gewässer- und Erosionsschutzstreifen vermindern den Eintrag von Pflanzenschutz- und Düngemitteln, vermeiden die Abschwemmung von Boden in Gewässer, schaffen Lebens- und Rückzugmöglichkeiten für Tiere und Pflanzen bei Einsaat von Gras- und Blühmischungen oder Anpflanzungen von Hecken.

Lese- und Totholzhaufen bieten zahlreichen Reptilien-, Insektenarten und anderen Kleintieren eine wichtige und attraktive Jagd- und Versteckmöglichkeit als Eiablagestellen und Winterquartiere. Zusätzlich auch interessant für verschiedene Vogelarten - z.B. als Brutplatz für den Steinschmätzer. Je vielfältiger der Lebensraum ist, desto vielfältiger und zahlreicher entwickelt sich ein Artenreichtum..

Wo Gehölze und die nötigen Vegetationsstrukturen fehlen, helfen Nisthilfen der Vermehrung von Vögeln. Sitzstangen werden als Ansitzwarten zur Jagd oder Singwarten zur Revierabgrenzung z.B. von Braunkehlchen und Grauammer genutzt.

Die Feldlerche braucht offene Bereiche im Acker als Start- und Landebahn sowie als Lebensraum für Jungvögel, besonders in dichtwachsenden Winterkulturen. Feldlerchenfenster steigern sehr effektiv die Bruten von Feldlerchen in Winterkulturen.

Offenbodenstellen bieten Wildbienen und anderen Insekten Schutz und Nisthabitate zur Überwinterung. Aufgebrochene Brachen und Pflugkanten sind von Wildbienen häufig angenommene Angebote.

Feldraine sind zwischen 2 und 10 m breite, CC‐relevante Landschaftselemente, welche prämienberechtigt sind und nicht beseitigt werden dürfen. Bei Anlage mit Blühmischungen entstehen hieraus hochwertige Elemente für die Biodiversität.

Moderne Landwirtschaft und die Förderung der Artenvielfalt

Nach Oben