Infektionen für die neue Saat vermeiden

Befallssituation in 2016:


  • Starker Befall mit dem Erreger des Schneeschimmels, Microdochium nivale, ist auf den oberen Blättern im Getreide sowie auch an den Ähren aufgetreten.
  • Die kühl-feuchten Bedingungen im späteren Frühjahr haben eine Ausbreitung des Erregers von den älteren unteren Blattetagen auf die oberen Blätter und die Ähre gefördert. Die Ausbreitung findet durch Ascosporen statt, die im befallenen Pflanzengewebe gebildet werden.
  • Mit den Ernterückständen verbleibt das Infektionsmaterial auf dem Acker und stellt ein hohes Potenzial für Infektionen der jungen Getreidepflanzen im Herbst und für das kommende Frühjahr dar.
  • Durch die in diesem Jahr vermehrt aufgetretenen Ähreninfektionen ist auch mit einem erhöhten Befall des Saatguts zu rechnen.
  • Trotz vergleichbarer Symptome zu Ährenfusariosen, werden durch einen Befall der Ähren mit dem Erreger des Schneeschimmels jedoch keine Toxine im Erntegut gebildet!

Schutz für neu gesätes Getreide


Neben einer guten Einarbeitung der Ernterückstände und einer gezielten Bekämpfung von Gräsern als Nebenwirte, bietet die Saatgutbeizung mit Kinto® Duo oder Rubin® TT eine optimale Bekämpfungsmöglichkeit, um das neu gesäte Getreide gegen Schneeschimmel-Infektionen zu schützen. Mit der Kinto® Duo oder Rubin® TT Beizung werden sowohl bodenbürtige als auch samenbürtige Infektionen effektiv bekämpft, so dass den jungen Getreidepflanzen ein gesunder Start in die Vegetationsperiode ermöglicht wird.


Mehr Informationen zu Schneeschimmel, contentlink target missing [contentStore:pest, fsId:14538], Fusarium-Arten, contentlink target missing [contentStore:pest, fsId:1834], Steinbrand contentlink target missing [contentStore:pest, fsId:1711] und Flugbrand contentlink target missing [contentStore:pest, fsId:14448] finden Sie in unserem Schaderreger-Lexikon.

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Kinto® Duo

Rubin® TT